Wettbewerb IBC Hetzendorf

BHAK&BHAS, IBC - Hetzendorf
1120 Wien

Wettbewerb 2013, Anerkennungspreis

Städtbau
Der zurückgesetzte, bestehende Schulbaukörper bildet mit seinem Vorplatz eine wichtige städtebauliche, räumliche Erweiterung der Hetzendorferstraße.
Diese Raumwirkung wird durch den Neubau und die neue Modellierung des ehemaligen Nebengebäudes verstärkt.
Die beiden Gebäudeteile werden oberirdisch, transparent miteinander verwoben, eine Fuge mit Filterwirkung bleibt erhalten.
Der neue Verbindungskörper nimmt die großkontextuelle Längsrichtung der umgebenden Nachbarbebauung auf.
Die maßstäbliche Integration in das Umfeld bleibt gewahrt.

Der Zugang
Durch die einladende, transparente Spange im Erdgeschoß wird eine orientierungsfreundliche Eingangssituation geschaffen.
Der neue Zugang mit dem umgestalteten Vorplatz wirkt als Transistor zwischen den beiden Gebäudeteilen und generiert eine behutsame, jedoch selbstverständliche Verschmelzung zwischen Alt und Neu.

Das Atrium
Das Atrium ist das Herz und verbindende Element zwischen den bestehenden Bauteilen.
Dieses ist ein lichtdurchfluteter Binnenraum, der durch große Lufträume auch vertikal kommuniziert.
Die Zone zwischen Alt und Neu wird in den Randbereichen mit den sogenannten „Schultaschen“ gefüllt, die einerseits für Licht und die wichtige formale Fuge sorgen, andererseits innovative Zusatzfunktionen bieten.

Die Aufenthaltsbereiche:
Die Zone befindet sich nicht zentral an einem Platz, sondern teilt sich in viele spezifische Bereiche die alle an den von Schülern zurückgelegten Wegen liegen. Der Vorteil der Aufteilung dieses Bereichs liegt in der erhöhten Identifikationsmöglichkeit der Schüler mit ihrem persönlich gewählten Ort.
Diese Orte verfügen über unterschiedlichste Qualitäten und Gegensatzpaaren:
Hell-dunkel, laut- still, Konzentration-Chill out…  
„Die Schule als kleine Stadt mit ihren Plätzen und Treffpunkten“